10 Fakten über Langhaarkatzen

10 Fakten über Langhaarkatzen

Diese 10 Fakten über Langhaarkaten muss man wissen

  1. Vielfalt der Rassen: Zu den wahren Langhaarkatzenrassen zählen ausschließlich die Perserkatze sowie die Britisch und Deutsch Langhaar. Im Gegensatz dazu haben Halblanghaarkatzen wie die Heilige Birma oder die Maine Coon etwas kürzeres Fell, das dennoch genauso flauschig ist wie das der Perserkatze.
  2. Prächtiges Fell: Langhaarkatzen wie die Perserkatze, die Britisch Langhaar und die Deutsch Langhaar zeichnen sich durch ihr üppiges, seidiges Fell aus, das in verschiedenen Farben und Mustern vorkommt. Diese Rassen haben lange, dichte Haare, die oft eine regelmäßige Pflege erfordern, um Verfilzungen zu vermeiden und ein gesundes Erscheinungsbild zu gewährleisten. Ihr Fell verleiht ihnen ein majestätisches Aussehen und ist ein charakteristisches Merkmal ihrer Rasse.
  3. Intensive Fellpflege: Aufgrund ihrer langen Haare benötigen diese Katzen regelmäßiges Bürsten, um Verfilzungen zu verhindern und das Fell gesund zu halten. Wenn es im Sommer sehr heiß ist, empfiehlt es sich die Katze zu scheren. Ein weiterer Vorteil einer Schur ist, dass der Kreislauf bei der Hitze entlastet wird.
  4. Neigung zu Haarballen: Langhaarkatzen neigen dazu, mehr Haare zu schlucken, was die Bildung von Haarballen begünstigen kann. Spezielles diätetisches Futter, Bürsten oder im Sommer eine Schur können dies minimieren.
  5. Augenpflege: Einige langhaarige Rassen haben besondere Anforderungen an die Augenpflege, da ihre Tränenflüssigkeit das Fell um die Augen verfärben kann. Dies tritt vor allem bei der Rasse der Perser auf: Auf Grund ihrer Züchtung, den Kopf dem sogenannten Kindchen-Schema anzupassen, verschwindet sowohl die längliche Nase als auch der Tränen-Nasen-Kanal wird stark verengt. Dieser Kanal hat die Aufgabe bei Mensch und Tier, überschüssige Tränenflüssigkeit über die Nase abfließen zu lassen. Ist diese Funktion gestört, entstehen am Augeninnenwinkel braun-rötliche Schlieren auf dem Fell. Gerade bei weißem Fell ist dies auffällig. Dieses Phänomen ist bei Katzen- und Hunderassen gleich.
  6. Größere Körpergröße: Bestimmte langhaarige Rassen wie die Maine Coon können größer und schwerer sein als durchschnittliche Hauskatzen. Dementsprechend benötigen sie auch rassenspezifisches Futter. Good to know: Maine Coon Welpen sollten bis zu 1,5 Jahren Kittenfutter bekommen. Erst dann sind sie ausgewachsen.
  7. Sanftes Wesen: Viele langhaarige Katzenrassen gelten als liebevoll und sanft, was sie zu beliebten Begleitern macht. Manche von ihnen sind sehr gesprächig oder folgen ihrem Besitzer überall im Haus oder der Wohnung hin.
  8. Wärmeliebend: Aufgrund ihres oft dichten Fells sind langhaarige Katzen oft kälteresistent und bevorzugen warme Orte. Allerdings ist die Felldichte oft von Tier zu Tier unterschiedlich. Auch wenn die obengenannten Rassen längeres oder langes Fell besitzen, kann dies täuschen. Manche haben langes, dünnes Fell, sodass sie bei niedrigen Temperaturen das Frieren anfangen. Anzeichen hierfür sind beispielsweise die Nase unter dem Schwanz verstecken, eng zusammen kauern oder die Katze such geschützte, warme Orte im Haus oder der Wohnung auf.
  9. Gesundheitsüberwachung: Achte auf mögliche Augen- oder Hautprobleme, die bei langhaarigen Katzen auftreten können, und konsultiere bei Bedarf einen Tierarzt. Überzüchtete Rassen können auch häufig orthopädische Probleme an Ellbogen, Hüfte oder Knien aufweisen.
  10. Liebe zur Ruhe: Obwohl sie oft aktiv sein können, genießen langhaarige Katzen auch ausgedehnte Ruhezeiten gemeinsam mit ihrem Besitzer. Sorge für gemütliche Schlafplätze in ruhigen Ecken.