Autoimmune hämolytische Anämie (AIHA) bei Haustieren
Definition: Was ist die autoimmune hämolytische Anämie (AIHA) bei Hunden und Katzen?

Die autoimmune hämolytische Anämie ist eine Erkrankung, bei der das Immunsystem die roten Blutkörperchen angreift.
Sie kann akut oder chronisch auftreten.
Ursachen: Warum entsteht AHA beim Hund und Katze?
- Primäre Form: Keine erkennbare Ursache, genetische Prädisposition möglich.
- Sekundäre Form: Ausgelöst durch Infektionen, Medikamente oder Tumore.
Symptome: Welche Anzeichen für AHA beim Haustier gibt es?
- Blasse Schleimhäute und Schwäche.
- Gelbsucht (Ikterus) durch den Abbau der roten Blutkörperchen.
- Fieber und erhöhte Herzfrequenz.
Mehr über „Ikterus bei Haustieren“ erfahren Sie in einem weiteren Artikel.
Diagnostik: Wie wird eine autoimmune hämolytische Anämie festgestellt?
- Bluttests: Nachweis von Antikörpern gegen rote Blutkörperchen.
- Ultraschall: Untersuchung von Milz und Leber.
Behandlung: Wie kann AHA behoben werden?
- Immunsuppressiva: Um die Immunreaktion zu kontrollieren.
- Bluttransfusionen: Bei starkem Blutverlust.
- Behandlung der Ursache: Falls sekundäre Form vorliegt.
Prognose: Kann mein Tier mit AHA leben?
Die Prognose hängt vom Schweregrad und der Ursache ab.
Früherkennung verbessert die Heilungschancen erheblich.

Weitere Artikel auf unserer Webseite
Um mehr über verwandte Themen zu erfahren, empfehlen wir:
- „Blutuntersuchung – Das Geriatrische Profil“ – Ein Überblick über die wichtigsten Blutwerte des Haustieres
- „Blutuntersuchung – Warum?“ – Nützlich bei der Diagnose von internistischen Krankheitssymptomen
- „Röntgenuntersuchungen bei Hund und Katze“ – Anwendung bei orthopädischen und internistischen Problemen.

