Chronische Niereninsuffizienz (CNI) beim Haustier – Was Tierhalter wissen sollten?
Definition: „Was bedeutet chronische Niereninsuffizienz bei Hunden?“
„Wie erkenne ich Nierenprobleme bei meiner Katze?“

Chronische Niereninsuffizienz bezeichnet den fortschreitenden, irreversiblen Verlust der Nierenfunktion.
Dabei können die Nieren ihre lebenswichtigen Aufgaben wie Entgiftung und Flüssigkeitsregulation nicht mehr vollständig erfüllen.
Die Erkrankung entwickelt sich meist schleichend und bleibt lange unbemerkt.
Ursachen: Was verursacht die chronische Niereninsuffizienz bei Hund und Katze?
Die Ursachen für CNI sind vielfältig. Häufig entsteht sie durch langfristige Schädigung der Nieren durch Infektionen, Entzündungen wie Nephritis, altersbedingten Verschleiß oder genetische Prädispositionen. Auch wiederholte Nierenschädigungen durch Medikamente oder Giftstoffe können die Nierenfunktion langfristig beeinträchtigen.
Symptome: Welche Symptome deuten auf eine chronische Niereninsuffizienz hin?
Die Symptome sind meist unspezifisch und treten langsam auf: vermehrtes Trinken und Urinieren, Appetitverlust, Gewichtsverlust, Erbrechen, Mundgeruch und Abgeschlagenheit. Häufig bemerken Tierhalter Veränderungen erst, wenn die Erkrankung bereits fortgeschritten ist.
Diagnostik: Wie wird CNI diagnostiziert?
Die Diagnose basiert auf Blut- und Urinuntersuchungen. Erhöhte Nierenwerte wie Kreatinin und Harnstoff sind typische Hinweise. Zusätzlich können Ultraschalluntersuchungen der Nieren und Blutdruckmessungen zur Beurteilung des Krankheitsstadiums eingesetzt werden.
Behandlung: Wie sieht die Behandlung bei chronischer Niereninsuffizienz aus?
Eine Heilung ist nicht möglich, aber durch angepasste Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Medikamente und regelmäßige Kontrollen kann der Krankheitsverlauf verlangsamt und die Lebensqualität verbessert werden. Spezielle Nierendiäten und unterstützende Therapien sind hier zentral.
Prognose: Wie ist die Prognose bei chronischer Niereninsuffizienz?
Die Prognose hängt vom Stadium und der frühzeitigen Erkennung ab.
Bei rechtzeitiger Behandlung können viele Tiere trotz CNI noch Jahre beschwerdefrei leben.
Ohne Therapie schreitet die Erkrankung fort und führt letztlich zum Organversagen.

Die Heilungschancen variieren stark je nach Art und Schwere der Erkrankung. Regelmäßige Kontrollen sind entscheidend.
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