F – FLOTATIONSVERFAHREN

Flotationsverfahren bei Haustieren – Was ist das und wann wird es angewendet?

Definition: „Wie funktioniert das Flotationsverfahren zur Parasitenuntersuchung?“

Das Flotationsverfahren ist ein Diagnosetool zur Identifikation von Parasiten im Kot.

Es wird häufig eingesetzt, um Würmer und andere Parasiten bei Hunden und Katzen nachzuweisen.


Ursachen: Warum ist das Flotationsverfahren notwendig?

  • Parasitenbefall: Würmer wie Spul- oder Bandwürmer.
  • Durchfall: Hinweis auf Parasiten oder Giardien.
  • Routinetests: Zur Gesundheitsvorsorge.

Weitere Informationen zu Kotuntersuchung bei Haustieren finden Sie in unserem Blog.


Symptome: Wann sollte das Flotationsverfahren durchgeführt werden?

  • Würmer im Kot oder Erbrochenen sichtbar.
  • Durchfall oder erkennbarer Gewichtsverlust.
  • Abgeschlagenheit oder aufgeblähter Bauch.

Diagnostik: Wie wird das Flotationsverfahren durchgeführt?

  • Probenentnahme: Frischer Kot von drei Tagen wird vom Besitzer gesammelt.
  • Mischung mit Flotationslösung: Parasiten oder deren Eier steigen nach ein paar Minuten nach oben an das Deckgläschen. Im Anschluss wird dieses Deckgläschen auf einem Objektträger unter das Mikroskop gelegt.
  • Mikroskopische Untersuchung: Dabei wird der Objektträger meanderförmig angeschaut. Hierbei werden die Koteier erkannt und dienen zur Identifikation der Parasiten-/ Wurmarten.

Behandlung: Welche Behandlungsmöglichkeiten bei einem positiven Flotationsverfahren gibt es?

Hygiene: Reinigung der Umgebung, um Neuinfektionen zu verhindern.

Antiparasitika: Medikamente je nach Parasitenart.


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