H – HÄMATURIE

Hämaturie – Blut im Urin bei Hund und Katze

Definition: „Was bedeutet Hämaturie und wie gefährlich ist sie?“

Hämaturie beschreibt das Vorhandensein von Blut im Urin.

Dies kann entweder sichtbar (Makrohämaturie) oder nur unter dem Mikroskop nachweisbar (Mikrohämaturie) sein.

Es ist ein Symptom und keine eigenständige Krankheit.


Ursachen: Warum tritt Hämaturie auf?

Die möglichen Ursachen sind vielfältig:

  • Blutgerinnungsstörungen: Z. B. durch bestimmte Medikamente oder Krankheiten wie Hämophilie.
  • Infektionen: Blasenentzündungen oder Harnwegsinfekte.
  • Steine: Blasen- oder Nierensteine, die die Schleimhäute verletzen.
  • Tumore: Z. B. in der Blase oder den Harnwegen.
  • Traumata: Verletzungen durch Unfälle.

Symptome: Wie erkenne ich Blut im Urin?

Neben dem sichtbaren Blut können folgende Anzeichen auftreten:

  • Häufiger Harndrang.
  • Schmerzen beim Wasserlassen (z. B. durch Jaulen).
  • Allgemeine Schwäche und Unwohlsein.

Diagnostik: Wie wird Hämaturie untersucht?

Die Ursachenfindung erfolgt über:

  • Blutuntersuchung: Aufdecken systemischer Erkrankungen oder Gerinnungsprobleme.
  • Urinanalyse: Nachweis von Blut, Bakterien oder Kristallen.
  • Ultraschall: Darstellung der Blase, Nieren und Harnwege.

Behandlung: Welche Möglichkeiten gibt es bei Hämaturie?

Die Behandlung hängt von der Ursache ab:

  • Antibiotika: Bei bakteriellen Infekten.
  • Operationen: Zur Entfernung von Steinen oder Tumoren.
  • Ernährungsumstellung: Zur Vorbeugung von Harnsteinen.
  • Medikamente: Zur Stabilisierung der Blutgerinnung.

Prognose: Ist Hämaturie heilbar?

Die Prognose variiert stark je nach Ursache.

Infektionen sind meist gut behandelbar, während Tumorerkrankungen eine intensivere Therapie erfordern.


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