K – KARDIOLOGIE

Kardiologie bei Hund und Katze – Herzgesundheit im Fokus

Definition: „Wie erkenne ich eine Herzerkrankung bei meinem Haustier?“

Die Kardiologie beschäftigt sich mit Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufsystems.

Sie spielt eine entscheidende Rolle in der Tiermedizin, um die Lebensqualität und -dauer betroffener Tiere zu verbessern.


Ursachen: Warum leiden Tiere an Herzerkrankungen?

  • Genetische Prädisposition: Bestimmte Rassen wie Dobermänner oder Maine-Coon-Katzen sind häufiger betroffen.
  • Alter: Herzprobleme treten oft im Alter auf.
  • Infektionen: Herzklappenentzündungen durch Bakterien.
  • Übergewicht: Belastet das Herz zusätzlich.

Symptome: Woran erkenne ich Herzprobleme bei meinem Tier?

  • Erhöhte Atemfrequenz oder Atemnot.
  • Husten, insbesondere nachts.
  • Leistungsabfall und Schwäche.
  • Wassereinlagerungen (z. B. im Bauch).
  • Bläuliche Schleimhäute.

Lesen Sie auch unseren Artikel Herzerkrankungen: DMVB und DCM, um mehr über spezifische Herzerkrankungen zu erfahren.


Diagnostik: Wie wird eine Herzerkrankung festgestellt?

  • EKG: Analyse des Herzrhythmus.
  • Auskultation: Abhören des Herzens mit einem Stethoskop.
  • Röntgen: Darstellung des Herzschattens und der Lunge.
  • Ultraschall: Beurteilung der Herzklappen und Kammern.

Behandlung: Welche Therapien gibt es?

  • Chirurgie: In seltenen Fällen, z. B. bei Herzklappendefekten.
  • Medikamentöse Behandlung: ACE-Hemmer, Diuretika oder Herzglykoside.
  • Gewichtsmanagement: Entlastung des Herz-Kreislaufsystems.

Prognose: Wie sind die Heilungschancen?

Die Prognose hängt von der Art der Erkrankung und dem Behandlungsbeginn ab.

Mit einer frühzeitigen Diagnose, passend eingestellten Medikamenten und konsequenter Kontrolle können viele Tiere mehrere Jahre mit guter Lebensqualität leben.


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