Leptospirose – „Welche Symptome zeigen Hunde bei Leptospirose?“
Viele Tierhalter suchen online nach Informationen, wenn ihr Hund plötzlich fiebrig wirkt, erbricht oder ungewöhnlich viel trinkt. Leptospirose gehört zu den Infektionen, die trotz Impfung nicht verschwunden sind und regional stark variieren – ein Grund, warum Aufklärung so wichtig ist. Der Artikel knüpft an Themen wie Prophylaxe, Wundheilung oder Geriatrisches Profil an, da diese Erkrankung das Immunsystem stark belasten kann.
Definition: Was ist Leptospirose beim Hund? – Wie lautet die Definition?

Leptospirose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die sowohl Hunde als auch andere Tiere und sogar den Menschen betreffen kann (Zoonose).
Die Erkrankung wird durch spiralige Bakterien der Gattung Leptospira ausgelöst, die sich vor allem in warm-feuchten Gebieten und stehenden Gewässern aufhalten.
Besonders in den Sommermonaten besteht ein erhöhtes Ansteckungsrisiko, wenn Hunde aus Pfützen oder Teichen trinken.
Wie infiziert sich mein Hund mit Leptospirose? – Was sind die Ursachen?
Die Übertragung erfolgt über kontaminierten Urin, stehendes Wasser oder feuchte Erde. Gelangen die Bakterien über Schleimhäute oder kleine Hautverletzungen in den Körper, können sie sich im Blut und später in den Organen ausbreiten.
Besonders gefährdet sind Hunde, die viel im Freien unterwegs sind – wie z. B. Jagd-, Wasser- oder Stadthunde in stark besiedelten Gebieten mit Nagetierpopulation.
Welche Symptome hat ein Hund bei Leptospirose? – Wie äußert sich die Krankheit?
Die Symptome sind sehr unspezifisch und ähneln oft einer Grippe:
- Fieber
- Appetitlosigkeit
- Erbrechen und Durchfall
- Muskelschmerzen, Lahmheit
- Gelbsucht (Hinweis auf Leberbeteiligung)
- Dunkler Urin oder vermehrtes Trinken
In schweren Fällen können Leber- und Nierenversagen auftreten – ein lebensbedrohlicher Zustand.
🔗 Querverweis: Lies auch unseren Artikel über Lebererkrankungen beim Hund und Nephritis – Nierenentzündungen erkennen.
Wie wird Leptospirose beim Hund diagnostiziert? – Was macht der Tierarzt?
Zur Diagnose werden Blut- und Urinuntersuchungen durchgeführt, mit speziellen Tests auf Antikörper oder den direkten Erregernachweis (PCR).
Frühzeitige Abklärung ist entscheidend, da viele andere Erkrankungen ähnliche Symptome zeigen. In besonders akuten Fällen ist ein Klinikaufenthalt nötig.
Wie wird Leptospirose behandelt? – Welche Therapien helfen wirklich?
Die Behandlung erfolgt durch eine intensive Antibiotikatherapie (z. B. Doxycyclin), kombiniert mit Infusionen, um den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt zu stabilisieren. Bei Organschäden kann eine stationäre Überwachung notwendig sein.
Zusätzlich ist Hygiene sehr wichtig, da Leptospiren auch auf den Menschen übertragbar sind.
Prognose: Wie ist die Prognose bei Leptospirose? – Hat mein Hund Chancen auf Heilung?
Die Prognose hängt stark vom Zeitpunkt der Diagnose und dem Schweregrad der Erkrankung ab. Frühzeitig erkannt, kann Leptospirose gut behandelt werden.
Bei verzögertem Therapiebeginn sind die Überlebenschancen jedoch deutlich reduziert.
Eine jährliche Impfung schützt zuverlässig vor den wichtigsten Erregerstämmen.

Prävention ist der beste Schutz!
Leptospirose ist ernst, aber vermeidbar. Regelmäßige Impfungen, Hygienemaßnahmen und Aufmerksamkeit bei typischen Symptomen schützen nicht nur deinen Vierbeiner, sondern auch dich und deine Familie.
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