Seriöser vs. unseriöser Züchter

Es gibt gravierende Unterschiede und wir haben sie einmal aufgelistet.

Anhand dieser Punkte entlarvst du den unseriösen Welpenzüchter:

  • Ein unseriöser Welpenhändler bietet oft verschiedene Rassen von Welpen an, die manchmal weniger als acht Wochen alt sind. Dies kann an den Milchzähnen erkannt werden, die normalerweise erst im Alter von acht Wochen vorhanden sind.
  • Unseriöse Welpenhändler versuchen oft, Vorschriften zu umgehen, indem sie behaupten, dass zukünftige Besitzer für die Impfungen, das Mikrochippen und die Registrierung des Welpen verantwortlich sind. Sie geben jedoch keine Informationen über die Pflege des Welpen und wichtige Dokumente fehlen. Meist werden Impfausweise gefälscht: Falsch eingetragenes Geburtsdatum, angeblich verabreichte Impfungen, Entwurmungen und durchgeführte Gesundheitschecks.

Sie bestehen darauf, sich an öffentlichen Orten wie Parkplätzen zu treffen, um den Welpen zu übergeben.

Oft sind wichtige Details wie der Nachname des Verkäufers nicht an der Türklingel des Treffpunkts angebracht, und der Verkäufer bittet darum, bei der Ankunft angerufen zu werden.

  • Unseriöse Welpenhändler verkaufen die Welpen oft, ohne sie zuvor von einem Tierarzt untersuchen, impfen und entwurmen zu lassen. Sie sind in der Regel nicht registriert, ebenso wie die Welpen. Zudem sind sie nicht bereit, Verträge zu unterzeichnen oder die Welpen zurückzunehmen. Gehäuft kommt es vor, dass die Welpen (tod-)krank übergeben werden. Es kann auch vorkommen, dass die armen Kleinen in der Tierklinik vor Erschöpfung, Stress und dem allgemeinen miserablen Gesundheitszustands versterben. Dadurch kommen unvorhersehbare Tierarztkosten bereits am Anfang auf den neuen Besitzer zu. Dieses Geld wäre bei einem seriösen Züchter besser an gelegt.
  • Diese Händler kümmern sich oft nicht um die Sozialisierung der Welpen, da sie oft von Welpenfarmen im Ausland (Holland, Polen, Ostblock-Staaten) stammen, wo sie wenig oder keine Sozialisierung erfahren haben.
  • Ein unseriöser Welpenhändler kümmert sich nicht um die Hundemütter. Kaum ist der Wurf verkauft, muss die Hunde-Mutter wieder trächtig gemacht werden. In diesen Zuchtställen, gebärt eine Hündin zwei bis drei mal im Jahr Junge. Ohne Pause und ohne nötigen Kontakt zu ihren Kindern, da sie ihnen viel zu früh genommen und an Zoohandlungen oder privat Personen verkauft werden.

Den seriöse und verantwortungsvolle Welpenzüchter erkennst du an diesen Punkten:

Ein seriöser Hundezüchter spezialisiert sich in der Regel auf eine, maximal zwei Hunderassen und bietet nur einen Wurf pro Jahr an, um sich auf die bestmögliche Pflege und Sozialisierung der Welpen zu konzentrieren.

Die Welpen werden erst im Alter von mindestens acht Wochen abgegeben, wenn sie bereit sind, von ihrer Mutter getrennt zu werden.

  • Seriöse Züchter stellen sicher, dass ihre Welpen vollständig geimpft, gechipt und registriert sind, was zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, aber dringend empfohlen wird. Sie bieten auch umfassende Informationen über die Pflege des Welpen und sorgen dafür, dass alle erforderlichen Dokumente vorhanden sind.
  • Sie erlauben und ermutigen potenzielle Käufer, die Welpen vorab zu besuchen, um sie in ihrer Umgebung zu sehen. Die Welpen werden im Zusammenspiel mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern gezeigt, um sicherzustellen, dass sie in einer liebevollen Umgebung aufwachsen.
  • Seriöse Züchter können nachweisen, dass ihre Welpen vollständig geimpft, entwurmt und tierärztlich untersucht sind, bevor sie verkauft werden. Dadurch ist die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere gewährleistet.
  • Sie sind registriert und leicht zu erreichen, um Fragen vor, während und nach dem Kauf zu beantworten. Seriöse Züchter bestehen auf einen Welpenkaufvertrag und bieten Rücknahmegarantien, falls der Welpe krank ist oder unter bestimmten Bedingungen abgegeben werden muss.
  • Die Welpen werden vor dem Verkauf in verschiedenen Situationen sozialisiert, und die neuen Besitzer erhalten Anleitungen, wie sie die Sozialisierung fortsetzen können, um sicherzustellen, dass der Welpe gut angepasst ist.
  • Seriöse Züchter betreiben eine gemeldete oder bewilligte Zucht und haben alle Welpen bereits auf ihren Namen registriert. Dadurch wird die Transparenz und Nachverfolgbarkeit gewährleistet.
  • Sie kümmern sich um ihre Zuchthunde und sorgen für ihr Wohlergehen. Die Mutterhündin wird höchstens viermal befruchtet und muss zwischen 15 Monaten und 8 Jahren alt sein. In der Regel handelt es sich bei den Zuchthunden um gut gepflegte Haustiere, die in liebevollen Umgebungen aufwachsen.

Nun liegt es an dir welchen dieser Züchter du unterstützen möchtest und welchen Welpen du bei dir aufnehmen willst.