Toxikologie bei Hund & Katze – Was passiert bei einer Vergiftung?
Vergiftungen gehören zu den häufigsten Notfällen in der Kleintierpraxis. Ob durch Haushaltsmittel, Pflanzen oder Medikamente – schon kleine Mengen giftiger Substanzen können für unsere Haustiere lebensgefährlich sein. In diesem Artikel klären wir auf, worauf du achten solltest, wie du im Ernstfall reagierst – und wie du dein Tier am besten schützt.
Was ist Toxikologie und warum ist sie für Haustiere so wichtig?

Die Toxikologie befasst sich mit den Wirkungen giftiger Substanzen auf den Organismus.
In der Veterinärmedizin geht es dabei vor allem um akute oder chronische Vergiftungen, die durch Aufnahme, Einatmen oder Kontakt mit toxischen Stoffen entstehen können.
Welche Ursachen führen zu einer Vergiftung bei Haustieren?
Typische Auslöser sind:
- Haushaltsgifte wie Putzmittel, Frostschutzmittel oder Schneckenkorn
- Für Tiere giftige Lebensmittel wie Schokolade, Zwiebeln oder Trauben
- Giftige Pflanzen (z. B. Lilien bei Katzen)
- Medikamente, die für Menschen harmlos sind, z. B. Paracetamol
- Insektizide oder Rattengift im Außenbereich
Viele Vergiftungen passieren unbeabsichtigt im Alltag – umso wichtiger ist Vorsorge.
Wie wird eine Vergiftung diagnostiziert?
Die Diagnose stützt sich auf:
- Die Anamnese (Was könnte das Tier aufgenommen haben?)
- Klinische Untersuchung und neurologische Tests
- Blut-, Urin- oder Kotanalysens
- Bildgebung bei Verdacht auf Fremdkörper oder Organbeteiligung
Je mehr Informationen der Halter geben kann, desto gezielter kann behandelt werden.
Wie behandelt man eine Vergiftung beim Haustier?
Die Therapie hängt vom Giftstoff und dem Schweregrad ab. Häufige Maßnahmen sind:
- Gabe von Aktivkohle zur Bindung des Giftes
- Infusionen zur Entgiftung und Stabilisierung
- Antidote bei bestimmten Giften (z. B. Vitamin K bei Rattengift)
- Magenspülung oder Erbrechen auslösen – aber nur unter tierärztlicher Aufsicht!
Die wichtigste Regel: Nicht selbst behandeln – sofort zum Tierarzt oder in die Notfallklinik!
Wie behandelt man eine Vergiftung beim Haustier?
Die Therapie hängt vom Giftstoff und dem Schweregrad ab. Häufige Maßnahmen sind:
- Gabe von Aktivkohle zur Bindung des Giftes
- Infusionen zur Entgiftung und Stabilisierung
- Antidote bei bestimmten Giften (z. B. Vitamin K bei Rattengift)
- Magenspülung oder Erbrechen auslösen – aber nur unter tierärztlicher Aufsicht!
Die wichtigste Regel: Nicht selbst behandeln – sofort zum Tierarzt oder in die Notfallklinik!
Wie ist die Prognose nach einer Vergiftung?
Die Heilungschancen hängen vom Gift, der aufgenommenen Menge und der Reaktionszeit ab.
Wird schnell gehandelt, sind viele Vergiftungen gut behandelbar.

Chronische Schäden an Leber, Niere oder Nervensystem sind jedoch möglich. Daher ist Prävention immer besser als Heilung!
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